
Im Rahmen des HPI-Stanford Design Thinking Programs fand vom 09. bis 13. März 2009 ein Workshop statt, auf dem Möglichkeiten erschlossen werden sollen, emotional überlasteten Menschen zu helfen. Zwölf Arbeitsgruppen gingen der Frage nach, mit welchen – vorrangig technischen – Mitteln eine Unterstützung möglich ist.
Der Workshop fand im Rahmen des Forschungsprojekts e.valuate des Hasso Plattner Design Thinking Research Programs statt, welches selbst nicht mit dem Problemfeld der emotionalen Überlastung befasst ist. Vielmehr arbeitet man im Rahmen eines größeren Forschungsprojekts an der Frage, mit welchen Methoden und unter welchen Umständen Arbeitsgruppen besonders gut in der Lage sind, Lösungsansätze für konkrete Probleme aus der Praxis zu entwickeln. Dabei steht die Methode des Design Thinking im Vordergrund.
Als inhaltliches Themenfeld des Workshops hat das Projektteam die emotionale Überlastung nach kritischen Lebenserfahrungen gewählt, da auf Seiten der Betroffenen ein großer Unterstützungsbedarf besteht und man die Chance sieht, mit der Methode des Design Thinking Ideen zu entwickeln, die zur Steigerung der Lebensqualität bei emotionaler Überlastung beitragen können.

