
"Das HPI ist ein Exzellenz- zentrum, wie ich es mir häufiger wünschen würde, auch in anderen Technologiebereichen." Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister a.D.
Soft-Skills-Kolloqium: Basketballer Femerling erklärt Teamgeist und Erfolg
"Im Team erfolgreich sein" - wer wäre als Referent für dieses Thema besser geeignet als Patrick...
Bewerbungsschluss HPI-Schülerkolleg
HPI-Schülerkolleg geht 2012 in sein viertes Jahr. Bis zum 6. Juni können sich interessierte und...
Hochschulinformationstag am HPI
Am 8. Juni 2012 findet der Hochschulinformationstag der Universität Potsdam auf dem Campus...
HPI Alumni Homecoming Event 2012
Die zentrale Begegnungsveranstaltung für die Ehemaligen des HPI feiert 2012 gleich mehrere...
Future SOC Symposium am HPI
Vom 14. bis zum 15. Juni 2012 findet das siebte Future SOC Symposium statt.
Zertifikatsverleihung HPI-Schülerkolleg 2011/12
15 Seminareinheiten in je 3 bis 4 Modulen haben die rund 55 Schülerinnen und Schüler abgeschlossen,...
Real-Time Visualization of 3D City Models
Eine zunehmende Anzahl von Anwendungen benötigt Benutzungsschnittstellen, um den Umgang mit großen Geodatenmengen zu ermöglichen. Virtuelle 3D-Stadtmodelle bieten eine Möglichkeit, komplexe raumbezogene Informationen auf intuitive Art und Weise visuell erfassbar zu machen. Echtzeit-Visualisierung virtueller Stadtmodelle bildet daher eine Grundlage für die interaktive Exploration, Präsentation, Analyse und Bearbeitung raumbezogener Daten.
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung von Konzepten und Techniken für die Echtzeit-Visualisierung virtueller 3D-Stadtmodelle. Diese umfassen sowohl Rendering-Algorithmen als auch dazu komplementäre Modellierungskonzepte und Interaktionstechniken.
Insbesondere wird in dieser Arbeit eine neue Echtzeit-Rendering-Technik für Stadtmodelle hoher Komplexität hinsichtlich Texturgröße und Texturanzahl vorgestellt. Solche Modelle sind durch die derzeit zur Verfügung stehende Technologie schwierig zu bewältigen, vor allem aus zwei Gründen:
- Begrenzter Textur-Speicher: Die Menge an gleichzeitig nutzbaren Texturdaten ist beschränkt durch den Speicher der Grafik-Hardware.
- Begrenzte Textur-Anzahl: Die gleichzeitige Verwendung mehrerer tausend Texturen verursacht erhebliche Performance-Probleme aufgrund von Textur-Umschaltungs-Operationen während des Renderings.
Das in dieser Arbeit vorgestellte Verfahren, das Rendering mit Multiresolutions-Texturatlanten löst beide Probleme. Während der Darstellung wird dazu permanent eine kleine Textur-Menge verwaltet, die für die aktuelle Sichtperspektive und die zur Verfügung stehende Bildschirmauflösung hinreichend ist.
Die Effizienz des Verfahrens wird in Performance-Tests untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die folgenden Ziele erreicht werden:
- Echtzeit-Darstellung wird für Modelle möglich, deren Texturdaten-Menge die Kapazität des Hauptspeichers übersteigt.
- Der Overhead durch Textur-Umschaltungs-Operationen wird permanent niedrig gehalten, so dass die Anzahl der unterschiedlichen Texturen keinen wesentlichen Einfluss auf die Bildrate der Darstellung hat.
Die Arbeit stellt außerdem zwei neue Ansätze zur 3D-Stadtmodell-Visualisierung vor, in denen Texturen als zentrale Visualisierungselemente eingesetzt werden:
- Ein Verfahren zur Visualisierung thematischer Informationen.
- Ein Verfahren zur illustrativen Visualisierung von 3D-Stadtmodellen.
Beide Ansätze zeigen, dass Rendering mit Multiresolutions-Texturatlanten eine Grundlage für die Entwicklung neuer Anwendungen und Systeme im Bereich der 3D-Stadtmodell-Visualisierung bietet.
Download der Dissertation (pdf-Format, englisch)

