
"Das Hasso-Plattner-Institut ist ein Vorzeige- projekt für ganz Deutschland. Es ist von der Konstruktion her ganz ungewöhnlich, und das macht den Erfolg aus." Johanna Wanka, Wissenschafts- ministerin a.D. des Landes Brandenburg
Bewerbungsschluss HPI-Schülerkolleg
HPI-Schülerkolleg geht 2012 in sein viertes Jahr. Bis zum 6. Juni können sich interessierte und...
Hochschulinformationstag am HPI
Am 8. Juni 2012 findet der Hochschulinformationstag der Universität Potsdam auf dem Campus...
HPI Alumni Homecoming Event 2012
Die zentrale Begegnungsveranstaltung für die Ehemaligen des HPI feiert 2012 gleich mehrere...
Future SOC Symposium am HPI
Vom 14. bis zum 15. Juni 2012 findet das siebte Future SOC Symposium statt.
Zertifikatsverleihung HPI-Schülerkolleg 2011/12
15 Seminareinheiten in je 3 bis 4 Modulen haben die rund 55 Schülerinnen und Schüler abgeschlossen,...
HPDTRP Community Building Workshop
Vom 27. bis 29. Juni 2012 findet der HPDTRP Community Building Workshop am Hasso-Plattner-Institut...
Dynamische Ressourcenverwaltung für dienstbasierte Software-Systemete
Dienstorientierte Architekturen (SOA) sind das abstrakte Konzept eines verteilten Software-Systems, in dessen Zentrum das Anbieten, Suchen und Nutzen von Diensten über ein Netzwerk steht. Typischerweise werden für die Umsetzung XML-Technologien wie SOAP und WSDL sowie deren standardisierte Erweiterungen eingesetzt.
Viele Forschungsarbeiten im Bereich der dienstorientierten Architekturen konzentrieren sich hauptsächlich auf den Aspekt der Dienstkomposition und der Dienstgüte. Sie setzen dabei implizit oder explizit eine idealisierte homogene Dienstlandschaft voraus, was im Gegensatz zu den heterogenen und zustandsbehafteten Realisierungen in der Praxis steht. Zudem stellt die Ausführungsumgebung für Dienstimplementierungen typischerweise kein eigenständiges Forschungsthema dar.
Ein Beispiel für die Forschung zu dienstorientierten Architekturen ist das europäische Integrationsprojekt ''Adaptive Services Grid'' (ASG) mit 21 Partnern aus Industrie und Wissenschaft, welches von 2004-2007 eine Kompositions- und Ausführungsplattform für semantisch beschriebene Dienste entwickelte.
Die vorliegende Arbeit erläutert das Konzept der Dienstinfrastruktur, welche im Rahmen von ASG entwickelt wurde. Diese dient als verteilte Ausführungsumgebung für heterogene zustandsbehaftete Dienstimplementierungen. Die Grundlage für das Konzept bildet ein neues Systemmodell, welches die Idee vereinheitlichter Schnittstellen für Dienstaufruf und -überwachung mit der dynamischen Nutzung der Ausführungsressourcen für replizierte Dienste verbindet.
Auf Grundlage der Modellbeschreibung analysiert die Arbeit mögliche Platzierungsstrategien für physische Dienstexemplare, behandelt das Problem der Ausfallsicherheit für Dienstcontainer, führt ein neues Datenmodell zur Dienstüberwachung ein und diskutiert den Einfluss der Arbeit auf Standardisierungsaktivitäten im Open Grid Forum.
Die Implementierungen des vorgestellten Systemmodells fanden erfolgreichen Eingang in zwei europäische Forschungsprojekte. Zudem werden die Ergebnisse dieser Arbeit im Rahmen von Industriekooperationen weiter verwendet.
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