
Modellierung I (WS2007/2008)
Dozent: Prof. Dr. Holger Giese (Gastdozenten oder Dozenten der Uni-Potsdam)Tutor: Dipl.-Inform. Stefan Neumann
Beschreibung |
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Die Modellierung gehört zu den Kernaufgaben der Informatik. Sie stellt eine wesentliche Arbeitsmethode dar, die in allen Gebieten des Faches breite Anwendung findet. Probleme, seien sie das Verstehen oder Gestalten von Systemen, Lösen von Aufgaben, oder Strukturieren von Information, werden häufig als Ganzes oder in Teilaspekten modelliert. Bei einer solchen Modellierung eines Problems zeigt sich, ob und wie es verstanden wurde. Somit führt die Modellierung häufig zu einem besseren Verständnis desselben, was wiederum Voraussetzung für eine adäquate Lösung des Problems ist. Modellierung ist somit ein essentieller Schritt zum Verstehen eines Problems. Sie ermöglicht das Kommunizieren über das Problem und liefert ein gedankliches Hilfsmittel zum Gestalten, Bewerten oder Kritisieren einer geplanten Lösung oder der Anforderungen an eine Lösung. Modelle ermöglichen die Durchführung von Experimenten, die am Original häufig nicht durchgeführt werden können und ermöglicht das Aufstellen und Prüfen von Hypothesen über beobachtete oder postulierte Phänomene in Bezug auf das Problem. Die bei der Modellierung gewonnenen Einblicke liefern darüber hinaus meist auch den Schlüssel für einen systematischen Entwurf. Deswegen hat es sich als sinnvoll erwiesen Probleme zu modellieren, bevor man versucht sie oder Teile von ihnen durch den Entwurf von Software, Algorithmen, Daten und/oder Hardware zu lösen bzw. zu implementieren. Als Mittel für die Modellierung steht ein breites Spektrum von Kalkülen und Notationen zur Verfügung, die es erlauben sowohl Strukturen als auch das Verhalten zu spezifizieren. Neben sehr allgemeinen Kalkülen und Notationen existieren für unterschiedliche Arten von Problemen und Aufgaben teilweise spezifische Ansätze, so dass in den verschiedenen Gebieten der Informatik unterschiedliche Modellierungsmethoden eingesetzt werden. Blickt man über den Tellerrand der Informatik hinaus, ist die anzutreffende Vielfalt noch größer. Der überwältigenden Mehrheit dieser Kalküle und Notationen liegen allerdings wenige fundamentale Kalküle und Notationen zugrunde, auf die wir uns hier in dieser Veranstaltung beschränken wollen.
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Anforderungen |
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- keine |
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Lern- und Lehrformen |
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Es finden zwei 90-minütige Vorlesungen pro Woche statt. Alle zwei Wochen werden Übungen anstelle der Vorlesung stattfinden, in denen die Lösungen für die ca. 2 Wochen vorher gestellten Aufgaben durch die Studierenden vorgeführt werden sollen. Die Abgabe muss dabei in der Woche vor der Übung erfolgt sein (Details folgen). Die Lösungen sollen in Gruppen von 3-4 Studierenden erstellt werden. Jedes Mitglied einer Gruppe muss jeweils anteilig die Verantwortung für Lösungen der Aufgaben seiner Gruppe übernehmen und muss die Lösungen alleine vorstellen können. |
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Literatur |
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Die Folien zur Vorlesung werden im internen Bereich zur Verfügung gestellt. Zur Ergänzung und Vertiefung der Lehrinhalte werden die folgenden Bücher und Artikel empfohlen: [1] Uwe Kastens und Hans Kleine Büning. Modellierung: Grundlagen und formale Methoden. Carl Hanser Verlag. 2005. ISBN 3-446-40460-0 [2] Manfred Broy und Ralf Steinbrüggen. Modellbildung in der Informatik. Springer-Verlag. 2004. ISBN 3-540-44292-8 [3] Ludewig, Jochen, Models in software engineering - an introduction, Software and Systems Modeling, 2, 1, 3/1/2003, Page 5, DOI 10.1007/s10270-003-0020-3
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Leistungserfassungsprozess |
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Vorraussetzung für die Teilnahme an der Klausur ist die aktive Teilnahme an der Übung und ausreichende Bearbeitung der Übungsaufgaben. Um zur Abschlussklausur zugelassen zu werden, müssen alle bis auf ein Aufgabenblatt zumindest ausreichend bearbeitet und vorgeführt worden sein. Zur differenzierten Leistungsbewertung wird dann eine abschließende 90-minütige Klausur herangezogen. Die Klausur findet nach Ende der Vorlesungszeit statt. Es finden gegebenenfalls Nachprüfungen statt. Bitte bei Frau Miers anmelden. Die maximal erreichbare Note in der Nachprüfung ist die 4,0. |
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Termine |
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Aktualisiert am 06.03.2008 Klausureinsicht:
Nachprüfungen (mündlich):
Vorlesung:
Übungen:
E-Mail-Adressen der Übungsgruppenleiter: David Schwalb: david.schwalb(at)student.hpi.uni-potsdam.de Sebastian Kölle: sebastian.koelle(at)student.hpi.uni-potsdam.de |
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| Allgemeine Informationen | |
ID: |
7 L 712 |
Kennung: |
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SWS: |
4 |
ECTS Credit Points: |
6 (benotet) |
Einschreibefrist: |
2.11.2007 |
Studiengang: |
IT Systems Engineering (Bachelor) |
Themenmodul: |
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Lehrform: |
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Belegungsart: |
Kernfach |
Themenkomplex: |
Grundlagen in IT-Systems Engineering |
Vertiefungsgebiet: |
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