
"Das Hasso-Plattner-Institut ist ein gutes Beispiel für Innovation im institutionellen Bereich, für Innovation in den Lern- und Arbeitsabläufen im Sinne einer gelebten Interdisziplinarität." Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Open Course Design Thinking: d.school-Referent Thomas Both zu Gast
Aufgrund der großen Nachfrage gibt es einen weiteren Open Course Design Thinking vom 31. Mai bis 2....
Bewerbungsschluss HPI-Schülerkolleg
HPI-Schülerkolleg geht 2012 in sein viertes Jahr. Bis zum 6. Juni können sich interessierte und...
Hochschulinformationstag am HPI
Am 8. Juni 2012 findet der Hochschulinformationstag der Universität Potsdam auf dem Campus...
HPI Alumni Homecoming Event 2012
Die zentrale Begegnungsveranstaltung für die Ehemaligen des HPI feiert 2012 gleich mehrere...
Future SOC Symposium am HPI
Vom 14. bis zum 15. Juni 2012 findet das siebte Future SOC Symposium statt.
Zertifikatsverleihung HPI-Schülerkolleg 2011/12
15 Seminareinheiten in je 3 bis 4 Modulen haben die rund 55 Schülerinnen und Schüler abgeschlossen,...
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Liebe Freunde des Hasso-Plattner-Instituts,
mit vielen Neuigkeiten startet das HPI ins neue Semester: Die wichtigsten Nachrichten haben wir in diesem Newsletter für Sie zusammengefasst. Unser Überblick fasst für Sie zudem besondere Ereignisse des zurückliegenden Sommersemesters zusammen. Und auf HPI-TV können Sie kurze Videofilme zu vielen Veranstaltungen sehen.
Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Der Inhalt im Kurzüberblick:
- Top-Events: HPI auf zwei nationalen Gipfeln im Dezember
- Bewerber: Beste Zahlen seit Gründung des HPI
- Promotionen: Immer mehr Nachwuchsforscher
- Forschung: Hochleistungsverfahren und Cloud Computing
- Spitzenforschungslabor: Neueste Infrastruktur
- Kooperation: HPI unterstützt SAP Innovation Center Potsdam
- Schüleraktivitäten: Bundeswettbewerb, Kolleg, Sommercamp
- Alumni-Arbeit: Neues After Work-Format
- Rekrutierung: Wieder Unternehmens-Speed-Dating
- Fellows & Friends: Prominente Gäste am HPI
- Auszeichnungen: Stifter, Direktor und Studenten
Top-Events: HPI auf zwei nationalen Gipfeln im Dezember

Mit dem Nutzen des IPv6-Protokolls für die mobile Kommunikation im Verkehr und im privaten Bereich beschäftigt sich der vierte Nationale IPv6-Gipfel am 1. und 2. Dezember in Potsdam. Veranstaltet wird er vom Deutschen IPv6-Rat und dem HPI. EU-Kommissarin Neelie Kroes und weitere renommierte Fachleute aus Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden und der Politik des In- und Auslands haben ihre Teilnahme zugesagt. Mit dabei sind zum Beispiel Innen-, Verkehrs- und Wirtschaftsministerium, BITKOM und eco, aber auch bekannte Marken wie Bosch, T-Systems, O2, Ericsson und Cisco. Auf einer Gala in der "Manege" am Neuen Markt in Potsdam werden am Abend des 1. Dezembers neueste IPv6-Anwendungen und –Ideenskizzen ausgezeichnet, die im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs entstanden sind.
Auch beim IT-Gipfel der Bundesregierung am 6. Dezember in München ist das HPI wieder aktiv vertreten. Vor allem bei dem Sonderthema "Einführung IPv6" engagiert sich das Institut auch fachlich. Ebenso werden HPI-Studenten über die Internet-Plattform www.it-gipfelblog.de vom Münchener IT-Spitzentreffen berichten. Der IT-Gipfelblog ist seit 2007 anerkanntes gesellschaftliches Diskussionsforum zur Zukunft des IT-Standortes Deutschland und stellt gewissermaßen das multimediale Archiv der bisherigen nationalen IT-Gipfel dar.
Bewerber: Beste Zahlen seit Gründung des HPI

260 Bewerber für 80 Bachelor-Studienplätze im Fach IT-Systems Engineering – mit dieser guten Relation übertrifft das HPI diesmal noch seinen bisherigen Bestwert aus dem Internet-Boomjahr 2000 mit 250 Kandidaten. In ihr Studium und in das Wintersemester 2011/2012 eingeführt wurden die rund 140 Studierenden, die am HPI eine Zulassung zum Bachelor- und Master-Studium bekamen, am 10. und 11. Oktober. Die Vorlesungen begannen am 17. Oktober.
Die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts verzeichnete ebenfalls sehr viel mehr Interessenten, als sie Studienplätze für ihr Zusatzstudium im nutzerzentrierten Entwickeln anbieten kann. Die Kandidaten meldeten sich aus 24 Nationen und stammen aus 113 wissenschaftlichen Disziplinen. 110 Bewerber lud das HPI zum Auswahlworkshop "D-Camp" in Potsdam ein. Während dieser intensiven Vorbereitung wurden die 80 am besten geeigneten Kandidaten für den im Wintersemester startenden Basiskurs ermittelt. Zusätzlich werden 40 Studenten den Fortgeschrittenen-Kurs belegen.
Promotionen: Immer mehr Nachwuchsforscher

Das Hasso-Plattner-Institut bildet erfolgreich hervorragenden Forschernachwuchs aus. Derzeit werden über 120 Promotionsprojekte betreut – sowohl an den Fachgebieten des HPI als auch an der HPI Research School mit ihren Standorten Potsdam, Kapstadt, Haifa und - ab 17. November - Nanjing (China). Die Graduiertenschule des HPI praktiziert ein beispielhaft neues Modell der Doktorandenausbildung (bewährte Anleitung durch einen eigenen "Doktorvater" eingebettet in die gemeinsame Betreuung durch eine Gruppe von Professoren). Insgesamt hat das HPI seit seiner Gründung schon 39 Doktoren hervorgebracht.
Um hervorragende Bachelor-Absolventen der Informatik früh an Forschungsaufgaben heranzuführen, bietet das Hasso-Plattner-Institut seit diesem Wintersemester ein neuartiges, auf eine Promotion ausgerichtetes Master-Studienprogramm an. Es integriert die Masterstudenten von vornherein in die HPI Research School "Service-oriented Systems Engineering". In viereinhalb Jahren vom Bachelorabschluss zur Promotion – das ist mit dem neuen Ph.D.-Track durchaus möglich.
Forschung: Hochleistungsverfahren und Cloud Computing

Seine wissenschaftliche Expertise im Cloud Computing brachte das HPI vom 26. bis 30. September in einen deutsch-chinesischen Workshop in Shanghai ein. Führende Wissenschaftler aus dem HPI und anderen deutschen Universitäten diskutierten zusammen mit chinesischen Forschungsgruppenleitern, wie klassische und neue Hochleistungsrechenverfahren das Cloud Computing noch leistungsfähiger machen können. Insbesondere wurden in diesem Zusammenhang auch die Potenziale der am HPI maßgeblich mitentwickelten In-Memory-Technik ausgelotet.
Derzeit nimmt das HPI die Begleitforschung zu dem mit 100 Mio. Euro dotierten "Trusted Cloud"-Programm auf, das vom Bundeswirtschaftsministerium mit 50 Mio. Euro unterstützt wird. Sein Ziel: Sicheres Cloud Computing für den Mittelstand und den öffentlichen Sektor. Dabei geht es um die Auslagerung von Hard- und Software auf Server in externen Rechenzentren, die bei Bedarf übers Internet genutzt und dafür gemietet werden. Zusammen mit den Partnern BearingPoint, PAC und Public One untersucht das HPI die Arbeit von 14 Pilotprojekten, die jeweils prototypisch Technologien entwickeln.
Am 8. und 9. Dezember treffen über 70 Forscher aus mehr als 10 Ländern am HPI zu einem MARC-Symposium zusammen. Diskutiert werden Themen rund um zukünftige parallel arbeitende Software und Hardware. Als gemeinsame Forschungsplattform dient Intels Single-chip Cloud Computer (SCC). MARC ist die im Jahr 2010 von Intel gestartete Many-Core Applications Research Community. Die Forscher, darunter auch HPI-Wissenschaftler, zielen darauf ab, die Entwicklung von paralleler Software und Hardware zu beschleunigen. Sie nutzen dazu den 48-Kern-Forschungsprozessor SCC von Intel.
Spitzenforschungslabor: Neueste Infrastruktur

HPI-Forscher und weitere führende Informatiker aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten im Future SOC Lab des Instituts mit einer leistungsfähigen Infrastruktur, die sonst nur in großen Labors der Industrie zu finden sind: Über 500 Recheneinheiten, 3 TB Arbeitsspeicher und über 130 TB Festplattenspeicher stehen zur Verfügung. Soeben wurden im Spitzenforschungslabor ein neues Speichersystem (VNX 5700) von EMC und ein leistungsfähiger Server von Hewlett Packard (ProLiant DL980) neu in Betrieb genommen - für Untersuchungen an der neuesten In-Memory-Lösung HANA von SAP. Neben dem Softwarekonzern sowie EMC und Hewlett Packard gehört auch Fujitsu zu den Industriepartnern des HPI Future SOC Lab. Seit der Eröffnung im Juni 2010 konnten gut 100 Forscher aus aller Welt mehr als 25 Projekte erfolgreich abschließen. Aktuelle Forschungen beschäftigen sich mit der Optimierung von Geschäftsprozessen, mit dem Einsatz und der Verbesserung von In-Memory Data Management sowie mit Cloud Computing-, Sicherheits- und Telemedizinthemen. Ergebnisse und neue Projektideen werden beim Future SOC Lab Day am 26. Oktober 2011 vorgestellt. Anmeldungen zu der Veranstaltung sind bis zum 21. Oktober möglich.
Kooperation: HPI unterstützt SAP Innovation Center Potsdam

Das Hasso-Plattner-Institut unterstützt den Aufbau des weltweit ersten Innovationszentrums des Softwarekonzerns SAP AG. Für dessen Gebäude am Potsdamer Jungfernsee fand am 14. Oktober der erste Spatenstich statt. Mit der Einrichtung will SAP "das Innovationspotenzial des Standortes nutzen und gemeinsam mit Partnern die Software der Zukunft entwickeln". Das Gebäude wird Platz für das flexible und kreative Arbeiten von 100 festen Mitarbeitern und 200 Studenten sowie Wissenschaftlern, Partnern und Kunden bieten.
Das HPI ist aufgrund der Qualität seiner Forschung und Lehre und den exzellent ausgebildeten Fachkräften ein wichtiger Kooperationspartner für das "SAP ICP". Dessen Schwerpunktthemen - mobile Technologien, Cloud Computing sowie In-Memory Data Management - spielen auch in der HPI-Forschung eine wichtige Rolle. Das von SAP angestrebte Modell der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft orientiert sich an den am HPI bereits seit 2005 durchgeführten Bachelorprojekten. Ein weiteres Feld für Synergien ist die HPI School of Design Thinking. Die hier gelehrte, interdisziplinär ausgerichtete Innnovationsmethode soll auch im SAP-Innovationszentrum Potsdam eine wichtige Rolle spielen.
Schüleraktivitäten: Bundeswettbewerb, Kolleg, Sommercamp

Mit Unterstützung des HPI begann am 7. September die 30. Runde des Bundeswettbewerbs Informatik. Er vermittelt seit 1980 Kindern und Jugendlichen Interesse an Computertechnik und fördert den Umgang damit. Die Besten der Besten aus der 30. Runde werden im Herbst 2012 das Finale am HPI in Potsdam bestreiten.
Der dritte Jahrgang des HPI-Schülerkollegs startete am 13. September: 60 Schülerinnen und Schüler von Klasse 7 bis zum Abiturjahrgang nehmen an dem kostenlosen Jahresprogramm teil. Bei vierzehntäglichen Treffen werden sie nachmittags mit spannenden und spielerischen Aufgaben an Mathematik- und Informatik-Fragestellungen herangeführt.
30 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus ganz Deutschland nahmen vom 25. bis 29. August am ersten offenen Informatik-Camp des Hasso-Plattner-Institut teil. Beworben hatten sich fast 100 Jugendliche. Bei dem fünftägigen Treffen in Potsdam lernten die Jugendlichen, eigene Smartphone-Applikationen zu entwickeln.
Alumni-Arbeit: Neues After Work-Format

Am 27. Oktober startet das HPI sein neues After-Work-Format "HPI Alumni meet ...". Die HPI-Studenten treffen dabei ihre ehemaligen Kommilitonen am Arbeitsplatz, informieren sich in lockerer Atmosphäre über das Unternehmen und nutzen die Chance, das eigene Job-Netzwerk auszubauen. Gastgeber der Auftaktveranstaltung sind vier HPI-Alumni, die Mitgründer und Geschäftsführer von Signavio sind. Das Berliner Unternehmen entwickelt Software für das Management von Geschäftsprozessen.
Rekrutierung: Wieder Unternehmens-Speed-Dating

Nach dem Erfolg im Vorjahr findet die Unternehmensmesse HPI-Connect am 1. Dezember wieder nach dem Konzept des Unternehmens-Speed-Dating statt. Rund 15 Unternehmen werden sich im Foyer des neuen Hauptgebäudes den interessierten HPI-Studenten präsentieren. Nach einem an das Speed-Dating angelehnten Konzept besuchen die Studenten in kleinen Gruppen die Stände der Aussteller, die jeweils sieben Minuten Zeit haben, sich vorzustellen. Anschließend rotiert die Gruppe zum nächsten Stand weiter.
Fellows & Friends: Prominente Gäste am HPI

"Next steps for qualitatively improving programming" war das Thema des Festkolloquiums, zu dem der US-amerikanische Computerpionier Dr. Alan Kay (Foto) am 21. Juli ans Hasso-Plattner-Institut kam. Im Anschluss an das Festkolloquium wurde der mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete 71-Jährige zum "HPI Fellow" ernannt.
Sehr beeindruckt vom Hasso-Plattner-Institut und von Potsdam zeigte sich US-Botschafter Philip D. Murphy am 15. September bei seinem Besuch am HPI. Im Gespräch mit Institutsstifter Prof. Hasso Plattner und HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel hob Murphy die Spitzenposition des Instituts in Deutschland hervor. Ein Interview mit Murphy ist auf der Online-Diskussionsplattform www.it-gipfelblog.de zu finden.
Bereits am 25. Mai war ein weiterer Pionier als HPI-Fellow ausgezeichnet worden: Der amerikanische Informatiker Dr. Vinton Cerf, der oft als "Vater des Internets" bezeichnet wird, besuchte das HPI. Der "Chief Internet Evangelist" von Google bekam die HPI Fellowship-Medaille überreicht.
Auszeichnungen: Stifter, Direktor und Studenten

HPI-Stifter und EPIC-Fachgebietsleiter Prof. Hasso Plattner steht auch im neuesten COMPUTERWOCHE-Ranking der 100 wichtigsten Persönlichkeiten in der deutschen ITK-Branche wieder an erster Stelle. HPI-Stiftungsratsmitglied Prof. August-Wilhelm Scheer, der frühere BITKOM-Präsident, belegt den zweiten Platz. Mit Institutsleiter Prof. Christoph Meinel, von der CW-Redaktion auf Rang 79 im Top 100-Ranking gesetzt, ist ein weiterer HPI-Professor in der Liste vertreten.
Fünf Bachelorstudenten des HPI haben mit ihrer Idee einer Smartphone-Applikation für bessere Bürgerbeteiligung an Stadtplanungsprozessen auch den Preis der Open Knowledge Foundation gewonnen. Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, überreichte die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für die Sieger des Wettbewerbs "Open Data Challenge" am 16. Juni an Martin Büttner, Jonas Gebhardt, Lukas Niemeier, Jannik Streek und Nicholas Wittstruck. Ihr Konzept mit dem Titel "bePart" sieht vor, dass Bürger mit Hilfe einer App Informationen zu Infrastrukturprojekten in ihrer Umgebung anfordern, begutachten und unmittelbar per Handy bewerten können. Mehr Infos unter http://be-part.info
Rückblicke: Jüngste Veranstaltungen am HPI
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Redaktionsschluss: 17.10.2011

