Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik
Deutschland - Land der Ideen

Deutschland - Land der Ideen

Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" wurde ins Leben gerufen, um als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Welt zu zeigen, wie ideenreich und innovativ das Land ist. In einem deutschlandweiten Wettbewerb wurden aus über 1.200 Bewerbern 365 Orte ausgewählt, die sich und ihre Ideen und Innovationen an je einem Tag im Jahr 2006 der Öffentlichkeit präsentierten. Seither werden jedes Jahr "Orte im Land der Ideen" ausgewählt. Schirmherr der Initiative ist der Bundespräsident. Die Formulierung "Land der Ideen" geht auf den früheren Bundespräsidenten Horst Köhler zurück. Das Hasso-Plattner-Institut ist Förderer und Kooperationspartner der Initiative.

Hasso-Plattner-Institut in der Jury für 365 Orte im Land der Ideen 2012

Die Jury für 365 Orte im Land der Ideen 2012 - Foto: Land der Ideen

Mit Engagement, Kreativität und Leidenschaft vollbringen Menschen in ganz Deutschland jeden Tag herausragende Leistungen: Ihre Ideen und Projekte auf die Bühne der öffentlichen Wahrnehmung zu heben, ihnen eine Plattform zu bieten und sie zu fördern - das ist das Ziel des Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". 

Menschen in ganz Deutschland gehen tagtäglich neue Wege, setzen Ideen erfolgreich um und gestalten Innovationen für den Fortschritt unseres Landes. So tragen sie zur Sicherung der Zukunft Deutschlands bei und sind Vorbild für andere. Ihre herausragenden Ideen und Projekte macht der Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" sichtbar.

Über die besten Ideen Deutschlands entscheidet eine unabhängige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern. Auch Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, ist Mitglied der Jury.

Mehr zum Wettbewerb

Hasso-Plattner-Institut als "Ausgewählter Ort 2008"

Am 11. Juli 2008 wird das HPI zum dritten Mal "Ausgewählter Ort". Unter dem Motto "Innovativ und kreativ im Team" würdigte die Jury damit die Arbeit der HPI School of Design Thinking: "Druckkunst, Glühbirne, Internet - gute Ideen können bekanntlich die Welt verändern. Nur wenigen Menschen aber ist es vergönnt, alleine im stillen Kämmerlein den genialen Geistesblitz zu haben. Gemeinsam kreativ sein - dazu will das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) in Potsdam Studenten ermutigen. Dort gibt es ein in Europa einmaliges Zusatzstudium namens "Design Thinking" - erfinderisches Entwickeln. Das Besondere am Design-Thinking-Ansatz ist, dass drei bis vier Studenten und ihre Professoren und Dozenten eine Lerngruppe bilden und alle aus unterschiedlichen Disziplinen kommen: So sollen neben Informatikern unter anderem Designer, Betriebswirte, Mediziner, Biologen und Sozialwissenschaftler gemeinsam an neuartigen Lösungen und Prototypen arbeiten. Im Rahmen der zweisemestrigen akademischen Ausbildung wird den Studenten beigebracht, besonders verbraucherfreundliche IT-Produkte und -Dienstleistungen herzustellen und ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. In Potsdam sitzen die kreativen Querdenker von heute zusammen - und entwickeln die guten Ideen von morgen."

Hasso-Plattner-Institut als "Ausgewählter Ort 2007"

Seit 2. Oktober 2007 ist das HPI zum zweiten Mal "Ausgewählter Ort": "Wer sagt, in Deutschland gäbe es keine Wissenschaft im Weltformat? Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik in Potsdam begeistert mit seinen optimalen Studien- und Arbeitsbedingungen Studenten und Wissenschaftler aus aller Welt. Selbstverständlich unterhält Deutschlands einziges völlig privat finanziertes Uni-Institut ausgezeichnete Wirtschaftskooperationen und pflegt Kontakte in aller Welt. Zum Beispiel tauschen sich die 400 Studierenden und die Mitarbeiter regelmäßig mit ihren Kollegen von der Stanford University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus. Für das Jahr 2007 kündigt HPI-Direktor Christoph Meinel eine noch stärkere Zusammenarbeit mit China an. Die Wahl fiel nicht zufällig auf das Reich der Mitte, schließlich gibt es 2007 gleich zwei Jubiläen zu feiern: Vor fünf Jahren nahmen Informatikstudenten in China erstmals an englisch gehaltenen Internet-Vorlesungen aus Deutschland teil. Und vor 20 Jahren startete Chinas allererste E-Mail ausgerechnet mit Hilfe eines heutigen HPI-Professors ihre Reise durch das noch junge Internet." Die Preisverleihung fand statt am 18. September 2007 im Rahmen der Veranstaltung "Deutschland und China - Innovationspartner in der Informationstechnologie".

tele-TASK-Aufzeichnung der Auszeichnung

Hasso-Plattner-Institut als "Ausgewählter Ort 2006"

Am 12. April 2006 war das Hasso-Platter-Institut ausgewählter Ort im "Land der Ideen": "Du bist ein Auserwählter! Ein Kompliment für jährlich 120 Bewerber, die sich am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik im Studiengang IT Systems Engineering immatrikulieren dürfen. Hasso Plattner ist Mitbegründer der Software-Firma SAP, Multimilliardär und Stifter des nach ihm benannten Instituts. Das Land Brandenburg stiftete der Eliteschmiede das Grundstück, Plattners privater Finanzaufwand für das HPI bis einschließlich 2020 summiert sich auf über 200 Millionen Euro. Die erfolgreiche Einrichtung ist technisch und personell optimal ausgerüstet, eine Atmosphäre, in der man über PISA-Studien nur milde lächelt. Das renommierte Institut nimmt nur hoch begabte Informatiktalente an. Seine Studenten - von vielen wird Plattner wie ein Guru verehrt - werden sofort in den natürlichen Kreislauf von wissenschaftlichen Projekten und praxisnahen Unternehmensaufgaben eingeführt. Die gefragten IT-Engineers speisen in Zukunft die Software-Industrie mit neuen Konzepten und Trends."

Rund 60 Bachelorstudenten zeigten, wie sie in acht Teams von vier bis acht Studenten größere praktische Aufgaben der Informationstechnologie eigenverantwortlich anpackten und welche innovative Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sie dabei entwickelt haben.

Am Bachelorpodium 2006 nahmen neben der brandenburgischen Wissenschaftsministerin, Prof. Johanna Wanka, und dem Geschäftsführer der FC Deutschland GmbH, Mike de Vries, zahlreiche Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie Freunde und Bekannte der präsentierenden Studenten und interessierte Schüler teil.

Walk of Ideas zur Fußball-WM 2006

Als Förderer realisierte das Hasso-Plattner-Institut 2006 einen virtuellen Spaziergang durch Berlin vorbei an sechs riesigen Skulpturen, die während der Fußball-Weltmeisterschaft Ideenreichtum und Erfindergeist von Komponisten und Literaten, Wissenschaftlern und Forschern, Ingenieuren und Tüftlern aus Deutschland symbolisierten.

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Möglich gemacht haben das die Mitarbeiter des Fachgebiets Computergrafische Systeme am Hasso-Plattner-Institut. Der Beitrag der Wissenschaftler rund um Prof. Jürgen Döllner vom HPI-Fachgebiet Computergrafische Systeme besteht aus Videos-Clips mit virtuellen, aber sehr realistisch wirkenden Anflügen, welche die jeweiligen Skulpturen - eingebettet in ein dreidimensionales Berliner Stadtmodell - präsentieren. Der Betrachter kann aus der Hubschrauber-Perspektive den kompletten "Walk of Ideas" und weitere markante Gebäude und Plätze im Stadtbild der Metropole betrachten. Die Geodaten für das virtuelle Stadtmodell wurden dem HPI von der Berlin Partner GmbH sowie von der Remote Sensing Solutions GmbH zur Verfügung gestellt.

Das Fachgebiet Computergrafische Systeme des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts entwickelte zusammen mit dem HPI-Spin-off 3D Geo GmbH die zugrunde liegende Softwaretechnologie "LandXplorer". Sie ermöglicht es, künftig am Computerbildschirm seine Stadt oder Wohngegend virtuell durchwandern zu können. Diese Technologie wird bereits von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung eingesetzt.