
"Deutschland braucht eine erfolgreiche Bildungspolitik und erfolgreiche Bildungspolitik braucht privates Engagement. Dabei geht es um eine starke Vernetzung von Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft. Das HPI ist dafür ein ausgezeichnetes Beispiel." Bruno O. Braun, Präsident VDI
Open Course Design Thinking: d.school-Referent Thomas Both zu Gast
Aufgrund der großen Nachfrage gibt es einen weiteren Open Course Design Thinking vom 31. Mai bis 2....
Bewerbungsschluss HPI-Schülerkolleg
HPI-Schülerkolleg geht 2012 in sein viertes Jahr. Bis zum 6. Juni können sich interessierte und...
Hochschulinformationstag am HPI
Am 8. Juni 2012 findet der Hochschulinformationstag der Universität Potsdam auf dem Campus...
HPI Alumni Homecoming Event 2012
Die zentrale Begegnungsveranstaltung für die Ehemaligen des HPI feiert 2012 gleich mehrere...
Future SOC Symposium am HPI
Vom 14. bis zum 15. Juni 2012 findet das siebte Future SOC Symposium statt.
Zertifikatsverleihung HPI-Schülerkolleg 2011/12
15 Seminareinheiten in je 3 bis 4 Modulen haben die rund 55 Schülerinnen und Schüler abgeschlossen,...
Erster Tag der Schulverpflegung in Brandenburg: Essen aus der Box
Potsdam. In Brandenburg findet am Donnerstag, 27. Oktober, zum ersten Mal der Tag der Schulverpflegung statt. Studenten der HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts haben zusammen mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg innovative Ideen entwickelt, um das Schulessen für Schüler attraktiver zu gestalten. Dazu gehören Essen nach dem Baukastenprinzip mit der "mobilen Essens-Box" und ein so genannter "Food-Pate", der als Vertrauensperson die Akteure zusammenbringt.
"Mit der HPI School of Design Thinking wollen wir neue Wege zur Verbesserung der Akzeptanz der Schulspeisung in Brandenburg gehen und das innovative Potenzial der Hochschule nutzen", erklärt Frau Dr. Maren Daenzer-Wiedmer, Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg. Während die Hälfte der Grundschulkinder in der Schule essen, nehmen nur noch unter 30 Prozent der Sekundarschüler an der Schulspeisung teil.
"Um die Situation zu verbessern, haben wir zwei multidisziplinäre Studententeams sechs Wochen lang auf diese Aufgabenstellung angesetzt. Dabei herausgekommen sind zwei ganz unterschiedliche Ansätze", so Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking.
Bei dem einen handelt es sich um eine "Essens-Box" Mit ihr können die Schüler ihre Verpflegung wie in einem Baukastensystem modulartig selbst zusammenstellen. Durch die stabile Verankerung der Essensschalen innerhalb der Box können die Speisen zu individuell gewählten Orten außerhalb der üblichen Mensa mitgenommen werden. Der andere Ansatz ist das Konzept eines Food-Paten. Es beruht darauf, dass sich eine Person als zentraler Ansprechpartner zwischen Schulen, Schulträgern und Schülern bewegt. Als Kontaktperson fährt dieser von Schule zu Schule und bleibt mit diesen in ständigem Kontakt. Durch soziale Netzwerke und eine eigene Internetseite sowie Ideenkarten sollen die Aktivitäten der Schulen sichtbar und vorangetrieben werden. So entsteht ein verbindliches Netzwerk, in dem der Food-Pate als Vertrauensperson und Projektinitiator agiert.
Am Tag der Schulverpflegung, der unter dem Motto "Wie lecker is' das denn!" steht, wird es in vielen Schulen des Landes Brandenburg schmackhafte und ausgewogene Mittagsmenüs und ergänzende Angebote im Unterricht geben, die Lust auf die Schulmensa machen. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg hat dafür Rezepte und Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt sowie Projektpartner und Akteure vermittelt.
Fotos von den Teams der HPI School of Design Thinking, das die Schulverpflegungs-Ideen entwickelt hat, finden Sie hier.
Mehr dazu im Blog der HPI School of Design Thinking.
Details zum zum "Food-Paten" und zur Essensbox.

