
"Das Nachdenken über Systeme und ihre Komplexität und darüber, wie wir diese organisieren, ist ein elementarer Bestandteil von Lehre und Forschung in diesem Institut. Das beeindruckt mich sehr." Vinton G. Cerf, Google
Design Thinking Workshop mit d.school Stanford
Vom 13. bis 17. Februar 2012 veranstaltet die HPI School of Design Thinking einen speziellen...
DTRP Workshop in Stanford
Vom 20. - 22. Februar 2012 treffen sich die Design Thinking Research Teams aus Potsdam und Stanford...
Hasso-Plattner-Institut auf der CeBIT
Vom 6. bis 10. März 2012 ist das Hasso-Plattner-Institut auf der CeBIT in Hannover vertreten. Das...
Jahrestagung der DGPF 2012 am Hasso-Plattner-Institut
Vom 14.-17. März 2012 wird am Hasso-Plattner-Institut die 32. Wissenschaftlich-Technische...
HPI MINT-Camp 2012
Um das Lernen der Zukunft dreht sich ein Schüler-Camp, zu dem das Hasso-Plattner-Institut für...
Hier finden sie die Hinweise zum Lehrangebot in den Bachelor- und Master-Studiengängen IT-Systems Engineering im laufenden Semester.
Ein Archiv mit dem Lehrangebot älterer Semester finden sie hier.
Prozessmodellierungsplattform (WS2009/2010)
Dozent: Prof. Dr. Mathias WeskeTutor: Matthias Kunze, Artem Polyvyanyy
Beschreibung |
|
Das Projektseminar vertieft ausgewählte Themen aus den Bereichen Geschäftsprozessmodellierung, -ausführung, -analyse und -überwachung mit einem praktischen Fokus. In diesem Rahmen werden moderne Technologien und Architekturstile verwendet.
Click to Edit - Oryx in Wikis (Alexander Großkopf) Oft werden Prozessmodelle nur als Bilder in Webseiten eingebettet. Diese können nur geändert werden, wenn die Originaldateien vorliegen, z.B. Visiodateien. Im vorliegenden Fall soll ein Gadget entwickelt werden, dass zunächst das Bild eines Prozess darstellt, aber auch eine eingebettete Version des Oryx-Modelleditors laden kann.
Visual Stencil Set Editor (Alexander Großkopf) Um das Design neuer Modellierungssprachen in Oryx zu vereinfachen, soll ein Metamodellierer auf Basis von Oryx entwickelt werden. Mit diesem sollen vor allem die Syntaxregeln von Modellierungssprachen leichter entwickelt und erweitert werden können.
Visualisierung von Prozessrollen (Alexander Großkopf) An Prozessen sind in den meisten Fällen mehrere Rollen beteiligt. Wenn man mehrere Prozesse innerhalb einer Organisation betrachtet, ist es wünschenswert herauszufinden, wer mit wem kooperiert und interagiert. Für das Seminar soll eine alternative Sicht auf mehrere Prozesse entwickelt und umgesetzt werden, mit dem sich Prozessrollen sowie deren Interaktionsrichtungen innerhalb und über Unternehmensgrenzen hinweg visualisieren lassen.
Colored Petri Nets (CPN) (Andreas Meyer) Gefärbte Petrinetze erlauben die Untersuchung vieler formaler Aspekte von BPM. Dafür existieren bereits ausgereifte Tools. Im Rahmen des Seminars sollen ein Stencil Set für CPNs sowie Im- und Exportfuntionalität für das CPN-Referenzwerkzeug entwickelt werden.
UML-Klassendiagramme (Emilian Pascalau) Daten spielen in Prozessen eine wichtige Rolle, insbesondere beim Case Handling. Oft wird deren genaue Erfassung jedoch vernachlässigt. Im Seminar soll die Modellierung von UML Klassendiagrammen eingeführt werden. Diese Diagramme können dann mit Datenflüssen oder Dokumenten in Prozessmodellen verlinkt werden.
Zoomen in Prozessmodellen (Artem Polyvyanyy) Zoomen in Landkarten geht im Allgemeinen mit Abstraktion einher, beim herauszoomen werden nur noch größere Straßen und weniger Details dargestellt. Ähnliches lässt sich auch für Prozessmodelle realisieren, wo sich mit Hilfe ausgefeilter Abstraktionsmechanismen die Darstellung auf relevantere Aspekte reduzieren lässt. Im Rahmen des Seminars sollen diese Mechanismen mit Oryx integriert und ein Zooming ähnlich dem von Google Maps implementiert werden.
XPDL-Unterstützung für BPMN (Matthias Kunze) XPDL (XML Process Definition Language) ist der Standard zur Serialisierung von BPMN und wird von vielen wissenschaftlichen Werkzeugen, darunter ProM, für den Modellaustausch eingesetzt. Im Rahmen des Seminars sollen Transformationen des Oryx-internen Modellformats von und nach XPDL realisiert werden.
Smart Modeling - Syntaxunterstützung beim Modellieren (Matthias Kunze) Technische Spezifikationen von Modellierungssprachen enthalten oft detaillierte Syntaxregeln, die sich in Oryx nicht durch einfache Verbindungs- oder Enthaltenseinsregeln abbilden lassen. So sind in BPMN beispielsweise Messageflows nur zwischen Tasks erlaubt, die in unterschiedlichen Pools vorliegen. Im Rahmen des Seminars sollen solche Regeln in BPMN identifiziert und für Oryx umgesetzt werden. Dabei soll eine generalisierte Erweiterung für Oryx entwickelt werden, die dasselbe Problem auch für andere Modellierungssprachen lösen kann.
Optimierung von Diagrammkanten (Matthias Kunze) Die Benutzerfreundlichkeit von Diagrammkanten soll verbessert werden. Labels sollen frei positioniert und das Layout intuitiver gestaltet werden. Dazu soll eine Evaluation anderer Modellierungswerkzeuge alternative Lösungen vorschlagen, und die Beste für Oryx umgesetzt werden.
Toolbar 2.0 (Matthias Kunze) Die Erweiterbarkeit von Oryx wird als große Stärke im wissenschaftlichen Einsatz gesehen, da neue Funktionalität schnell umgesetzt und erprobt werden kann. Im Laufe der Zeit sind daher sehr viele Plugins hinzugekommen, die die Toolbar übervölkern und unübersichtlich machen. Im Rahmen des Seminars sollen alternative Konzepte zur Umsetzung der Toolbar erarbeitet und vorgestellt werden. Im Anschluss soll ein gewählter Vorschlag für Oryx implementiert werden.
Generierung von Prozesslogs (Matthias Weidlich) Aus Prozesslogs kann man mit Hilfe von Process Mining Prozesse und Prozesseigenschaften ableiten: Wie oft werden bestimmte Tasks ausgeführt? Wo gibt es Performanceprobleme? Stimmen Prozessinstanzen mit dem Prozessmodell überein? Um Ansätze des Process Mining auf ihre Effektivität zu überprüfen, müssen Prozesslogs zur Kontrolle erzeugt werden, was im Rahmen des Seminars umgesetzt werden soll.
Change Propagation (Matthias Weidlich) Mehrere Prozessmodelle geben oft unterschiedliche Sichten auf denselben tatsächlichen Prozess wieder, was in den Prozessmodellen selbst oder in externen Informationen erfasst wird. Wird der Prozess geändert, müssen alle betroffenen Prozessmodelle angepasst werden. Dies kann durch die zusätzlichen Informationen unterstützt und teilweise sogar automatisiert werden. Eine existierende Implementierung dieses Mechanismus soll in Oryx integriert und erweitert werden. |
|
Anforderungen |
|
Erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung Prozessorientierte Informationssystem 1 ist hilfreich. |
|
Lern- und Lehrformen |
|
Seminar / Praktikum (benotetes Projektseminar) |
|
Leistungserfassungsprozess |
|
Jeder Projektteilnehmer absolviert zwei Präsentationen:
Die Abschlussnote wird auf Basis der praktischen Leistungen, der Präsentationen sowie der technischen Dokumentation (Tests, Codedoku, Screencast) gebildet. Details werden bei der Vorstellung des Seminars bekannt gegeben und können in den dazugehörigen (Slides) nachgelesen werden. Abschlusspräsentation |
|
Termine |
|
Die Vorstellung des Seminars sowie der Themen findet am Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 9:15 im Raum C2.1 statt (Slides). Weitere Termine werden hier und per Email an die Teilnehmer angekündigt. Die Studenten reichen bis zum 27. Oktober 2009 um 23:59 eine priorisierte Themenauswahl ein und erhalten die Zuordnung am 28. 10. Danach bleibt noch Zeit bis zum Ende der Woche (30.10.2009), um die Vorlesung zu belegen. Am 4.11.2009 um 8:30 - 10:45 findet ein Workshop zur Architektur von Oryx, sowie der Implementierung von Plugins und Stencil Sets statt. (Slides, Video) Am 25.11.2009 um 9:15 - 10:45 beginnen wir mit den 1. Präsentationen. Diese werden am 26. November nachmittags (Slot des HPI-Kolloquiums, 15:30 - 17:00) fortgesetzt. Es wird erwartet, dass alle Teilnehmer am 25.11. präsentieren können. Die Abschlusspräsentation (angekündigt für Ende Januar) wird an drei Terminen stattfinden: Abgabefrist für alle weiteren Materialien die relevant für die Bewertung sind (dokumentierter Quelltext und Tests im SVN, Screencast) ist am 7. März 2010 23:59.
Die weiteren Termine werden im Laufe des Seminars vereinbart und hier bekannt gegeben. |
|
| Allgemeine Informationen | |
ID: |
L 997 |
Kennung: |
|
SWS: |
4 |
ECTS Credit Points: |
6 (benotet) |
Einschreibefrist: |
30.10.2009 |
Studiengang: |
IT Systems Engineering (Bachelor) |
Themenmodul: |
|
Lehrform: |
|
Belegungsart: |
Wahlfach |
Themenkomplex: |
|
Vertiefungsgebiet: |
Internet-Technologien, Business Computing |

